Nächste Termine:

ExktraKlang2-2

Fr/Sa 15./16. Februar 2019,
20 Uhr

Zeche Zollverein

VON HERZEN

C. P. E. Bach Fantasia fis-Moll für Klavier solo
P. Vasks Musica dolorosa
W. A. Mozart Ave verum corpus KV 618
V. Silvestrov Der Bote
L. v. Beethoven Konzert für Klavier Nr. 4
G-Dur op. 58

Robert Neumann Klavier
Orestia Kapidani Fotografie
Johannes Klumpp Leitung

„Aus der Seele muss man spielen“, sagte Carl Philipp Emanuel Bach, und dass „ein Musikus nicht anders rühren kann, er sei denn selbst gerührt.“ Carl Philipp Emanuel, der „empfindsame Rebell“ der Familie, war in seinem Jahrhundert auch bekannt als der „Große Bach“. Die von ihm erfundene Gattung der „Freien Fantasie“ bot der Seele vollen Auslauf: Kein Taktstrich störte, alles strömte von innen heraus, war reine Empfindung. Das Tor zur Romantik wurde da ganz weit aufgestoßen.

Momente dieser „Fantasie“ erstehen in Valentin Silvestrovs „Der Bote“ wieder auf, einer verträumten Komposition, die wie aus der Ferne herüberklingt. Silvestrov erinnert sich darin an seine geliebte Frau mit lichten, sphärischen Stimmungen.  Ganz anders Pe¯teris Vasks, der seiner verstorbenen Schwester eine intime, doch wesentlich düsterere „Musica dolorosa“ widmet. Trost und strahlende Schönheit bietet Mozarts „Ave verum corpus“, entstanden in seinem letzten Lebensjahr. Höhepunkt und Abschluss des Abends bildet Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur. Es ist Beethovens lyrischstes Klavierkonzert, träumerisch und höchst persönlich. An anderer Stelle schrieb er: „Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen!“

An diesem Abend suchen wir nicht nur eine Verbindung der Herzen, sondern auch die Verbindung zweier Kunstformen. Gemeinsam mit der Fotografin Orestia Kapidani verschmelzen wir Bild und Musik zu gemeinsamen Kompositionen – fein, intim und voll persönlichem Ausdruck.

Solist ist Ausnahmetalent Robert Neumann, der bereits im Alter von acht Jahren mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart debütierte.

Tickethotline:

0201 / 81 22 200

Fr/Sa 15./16. März 2019, 20 Uhr
Villa Hügel

HÄNDEL IS(S)T – MUSIK VON UND FÜR DEN MEISTER

Sir Nicolas le Strange / Robert Johnson
A Jacobean Masque
Georg Friedrich Händel Concerto für Blockflöte, Streicher und b. c. F-Dur nach der Sonate HWV 369
Henry Purcell Suite from King Arthur
Arcangelo Corelli Concerto für Flöte A-Dur op. 5 Nr. 11
Georg Friedrich Händel Passacaille aus Sonata per orchestra G-Dur HWV 399
Francesco Geminiani Concerto für 2 Violinen, Streicher & b. c. d-Moll op. 5 Nr. 12 „La Follia“

Maurice Steger Blockflöte & Leitung 

Wussten Sie, dass Georg Friedrich Händel unglaublich lange Konzertpausen einberufen hat, wenn er in London seine eigenen Opern dirigierte? Oft hieß es im Queens Theatre nach dem ersten Akt: Unterbrechung der Oper, Pause 2,5 Stunden. Der Grund war allen klar: Maestro Händel musste essen. Wir wissen, dass er manchmal gar ein ganzes Spanferkel während der Pause bestellt hat, um eben richtig satt und gut weiter zu musizieren. Im Theater hat sich in dieser Zeit eine Eigendynamik entwickelt, es entstanden Events mit Konzerten, um die Menschen im Publikum bei Laune zu halten. Meist waren es die hervorragenden Musiker des Orchesters, welche hier ihre eigenen Werke vorstellten, dazwischen musste auch Händel gespielt werden, aber es war vor allem ein sinnlich angehauchtes Fest.
Maestro Direktor brachte Geminiani, Sammartini und viele Sänger in sein Orchester und alle stellten ihre Werke vor. Eine internationale Pausenmusik… Als “Paganini der Blockflöte” wird Maurice Steger von der Neuen Zürcher Zeitung bezeichnet, während The Independent ihn als “the world’s leading recorder virtuoso” feiert. Mit seiner weltweiten Konzerttätigkeit sowie zahlreichen, mit renommierten Preisen ausgezeichneten CD-Einspielungen konnte er sich als herausragender Solist auf dem Gebiet der Alten Musik etablieren.

Tickethotline:

0201 / 81 22 200

Revueblick der Mozart-Konzerte

Das FKO und HAUSCHKA

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