Nächste Termine:

Fr/Sa 25./26. Januar 2019, 20 Uhr
So 27. Januar 2019, 11 Uhr
Villa Hügel

MEISTERWERKE IN SERIE

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 22 C-Dur KV 162

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 200

Johannes Klumpp Leitung
Sarah Christian Violine

Mozart schrieb seine Sinfonien oft in Serien. Mit dieser Serie wird der 18-jährige Mozart erwachsen, wird zum Meister: Alle Einflüsse, die er auf seinen Reisen aufgesogen hat, sind jetzt Teil seiner musikalischen Sprache, er schüttelt sie aus dem Ärmel.

In solchen Reihen war es Mozarts Ansporn, sich als Komponist von den verschiedensten Seiten zu präsentieren. Sie hören mit KV 162 und 200 Auftakt und Abschluss der Serie – beide verbinden die Feierlichkeit und der Glanz der Trompeten, darüber hinaus stellt Mozart aber all seine Vielseitigkeit zur Schau: Salzburg (und sein neuer Dienstherr Colloredo) sollen staunen, was er auf seinen Reisen alles gelernt hat – und ihn möglichst schnell wieder fortlassen.

KV 162 wurde von uns seit fünfzehn Jahren nicht mehr aufgeführt, 200 sogar seit fünfundzwanzig – es gibt also echte Raritäten im Spielplan des Folkwang Kammerorchesters Essen zu hören!

Umrahmt von diesen Meistersinfonien ist ein weiteres Glanzstück: sein Violinkonzert Nr. 5, kurz darauf komponiert und krönender Abschluss dieser Gattung bei Mozart. Hier konnte er sich als Komponist wie auch als Geiger profilieren.

Zu Gast bei uns: Sarah Christian, international erfolgreiche Geigerin und Solistin, die beim ARD-Wettbewerb 2017 nicht nur von der Jury, sondern auch vom Publikum ausgezeichnet wurde.

Tickethotline:

0201 / 81 22 200

ExktraKlang2

Fr/Sa 15./16. Februar 2019,
20 Uhr

Zeche Zollverein

VON HERZEN

C. P. E. Bach Fantasia fis-Moll für Klavier solo
P. Vasks Musica dolorosa
W. A. Mozart Ave verum corpus KV 618
V. Silvestrov Der Bote
L. v. Beethoven Konzert für Klavier Nr. 4
G-Dur op. 58

Robert Neumann Klavier
Orestia Kapidani Fotografie
Johannes Klumpp Leitung

„Aus der Seele muss man spielen“, sagte Carl Philipp Emanuel Bach, und dass „ein Musikus nicht anders rühren kann, er sei denn selbst gerührt.“ Carl Philipp Emanuel, der „empfindsame Rebell“ der Familie, war in seinem Jahrhundert auch bekannt als der „Große Bach“. Die von ihm erfundene Gattung der „Freien Fantasie“ bot der Seele vollen Auslauf: Kein Taktstrich störte, alles strömte von innen heraus, war reine Empfindung. Das Tor zur Romantik wurde da ganz weit aufgestoßen.

Momente dieser „Fantasie“ erstehen in Valentin Silvestrovs „Der Bote“ wieder auf, einer verträumten Komposition, die wie aus der Ferne herüberklingt. Silvestrov erinnert sich darin an seine geliebte Frau mit lichten, sphärischen Stimmungen.  Ganz anders Pe¯teris Vasks, der seiner verstorbenen Schwester eine intime, doch wesentlich düsterere „Musica dolorosa“ widmet. Trost und strahlende Schönheit bietet Mozarts „Ave verum corpus“, entstanden in seinem letzten Lebensjahr. Höhepunkt und Abschluss des Abends bildet Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur. Es ist Beethovens lyrischstes Klavierkonzert, träumerisch und höchst persönlich. An anderer Stelle schrieb er: „Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen!“

An diesem Abend suchen wir nicht nur eine Verbindung der Herzen, sondern auch die Verbindung zweier Kunstformen. Gemeinsam mit der Fotografin Orestia Kapidani verschmelzen wir Bild und Musik zu gemeinsamen Kompositionen – fein, intim und voll persönlichem Ausdruck.

Solist ist Ausnahmetalent Robert Neumann, der bereits im Alter von acht Jahren mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart debütierte.

Tickehotline:

0201 / 81 22 200

Revueblick der Mozart-Konzerte

Das FKO und HAUSCHKA

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