ExtraKlang-Konzerte

Zeche Zollverein, Halle 5

Tickets Kategorie A / erm.: 30,00 / 15,00 €

Kategorie B / erm. : 24,00 / 12,00 €

LIEBE GLAUBE HOFFNUNG

Musik erleben mit allen Sinnen: Neugierig, mit offenen Ohren und ohne Schubladen im Kopf verbinden wir in der Reihe ExtraKlang die Künste. Ganz gemäß der Folkwang-Philosophie kombinieren wir unsere Musik mit bildender Kunst, Tanz oder Lesungen. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern anderer Sparten – bisher unter anderem Martina Gedeck, Hauschka, Uwaga! oder Michael Köhlmeier – entwickeln wir innovative Programme, die uns und unserem Publikum neue Perspektiven eröffnen.
Die imposante Kulisse dafür bildet das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein: In der Halle 5 auf dem Zechengelände, wo früher die Schmiede und die Schlosserei der Zentralwerkstatt untergebracht waren, lässt heute das Folkwang Kammerorchester die Funken fliegen. Die 10 Meter hohen Wände und Decken verwandeln sich bei unseren Konzerten in multimediale Leinwände für Videoinstallationen, Lichtshows und Fotokunst.
In der Saison 2018/2019 ergründen wir mit unseren Gästen
die Höhen und Tiefen von „Liebe, Glaube, Hoffnung“: Im ersten Konzert hören wir Liebesbriefe und musikalische Liebeserklärungen von Britten bis Liszt. Mit Musik aus Klassik und Moderne und Fotografien aus der Serie „Jenseits“ der deutsch-albanischen Fotografin Orestia Kapidani wollen wir im zweiten ExtraKlang das Herz anrühren. Die südafrikanische Sopranistin Pumeza Matshikiza nimmt uns
im dritten Konzert der Reihe mit auf eine Reise von europäischer Musikkultur in ihre afrikanische Heimat.

Übrigens: Mit unserem Gastronomie-Partner Le chat noir können Sie sich – wie bereits ins der vergangenen Spielzeit – bei einem leckeren “Vorspeisenteller Le chat noir” und einem Glas Wein in der Halle 5 kulinarisch auf unser Konzert einstimmen oder sich in der Pause stärken.
Nähere Informationen dazu finden Sie auf Seite 13.

LOVE LETTERS

Fr/Sa 21./22. Sept. 2018, 20 Uhr

  • Katja Heinrich

  • Maciej Frackiewicz

  • Fuad Ibrahimov

Edvard Grieg Ich liebe Dich op. 5 Nr. 3
Franz Liszt Liebestraum Nr. 3
Ástor Piazzolla Flora’s Game
Edward Elgar Salut d’ amour op. 12
Richard Galliano Opale Concerto
Benjamin Britten Simple Symphony op. 4

Maciej Frackiewicz Akkordeon
Katja Heinrich Rezitation
Fuad Ibrahimov Leitung


Tickethotline: 0201 / 81 22 200


 

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Dass Komponisten wunderschöne Musik über die Liebe schreiben können, dürfte niemand überraschen – eine Entdeckung aber sind die Liebesbriefe aus der Feder berühmter Komponisten. Franz Liszt an die Schriftstellerin Marie d’Agoult, Benjamin Britten an den Tenor Peter Pears, beide schrieben sie Briefe von rührender Schönheit, von Originalität und Tiefsinn.
Dazu erklingt die herrlichste Liebesmusik von der Romantik bis heute. Ein Abend voller Leidenschaft und Hingabe, und ein Abend voller Ohrwürmer, in denen sich schwelgen lässt.
Die Film,- TV- und Bühnenschauspielerin Katja Heinrich, aus der Essener Kunstszene nicht mehr wegzudenken, rezitiert, das Folkwang Kammerorchester Essen spielt. Am Dirigierpult: Fuad Ibrahimov, Leiter des Staatlichen Sinfonieorchesters Aserbaidschan und international gefragter Dirigent.
Und am Akkordeon: Maciej Frackiewicz, Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 sowie weiterer zahlreicher nationaler
und internationaler Preise. Virtuos und charismatisch entfaltet er
die Klangpracht des Akkordeons sowohl solistisch als auch mit
Orchester.

VON HERZEN

Fr/Sa 15./16. Februar 2019, 20 Uhr

  • Johannes Klumpp

  • Robert Neumann

Carl Philipp Emanuel Bach Fantasia fis-Moll für Klavier
Peteris Vasks Musica dolorosa
Wolfgang Amadeus Mozart Ave verum corpus KV 618
Valentin Silvestrov Der Bote
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier Nr. 4 G-Dur op. 58

Robert Neumann Klavier
Orestia Kapidani Fotografie
Johannes Klumpp Leitung

WORKSHOP-PROBENBESUCH
Mi 13. Februar 2019, 16.30 Uhr im ChorForum Essen


Tickethotline: 0201 / 81 22 200


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LogoMozart Gesellschaft Dortmund

„Aus der Seele muss man spielen“, sagte Carl Philipp Emanuel Bach, und dass „ein Musikus nicht anders rühren kann, er sei denn selbst gerührt.“ Carl Philipp Emanuel, der „empfindsame Rebell“ der Familie, war in seinem Jahrhundert auch bekannt als der „Große Bach“. Die von ihm erfundene Gattung der „Freien Fantasie“ bot der Seele vollen Auslauf: Kein Taktstrich störte, alles strömte von innen heraus, war reine Empfindung. Das Tor zur Romantik wurde da ganz weit aufgestoßen.
Momente dieser „Fantasie“ erstehen in Valentin Silvestrovs „Der Bote“ wieder auf, einer verträumten Komposition, die wie aus der Ferne herüberklingt. Silvestrov erinnert sich darin an seine geliebte Frau mit lichten, sphärischen Stimmungen.  Ganz anders Pe¯teris Vasks, der seiner verstorbenen Schwester eine intime, doch wesentlich düsterere „Musica dolorosa“ widmet. Trost und strahlende Schönheit bietet Mozarts „Ave verum corpus“, entstanden in seinem letzten Lebensjahr. Höhepunkt und Abschluss des Abends bildet Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur. Es ist Beethovens lyrischstes Klavierkonzert, träumerisch und höchst persönlich. An anderer Stelle schrieb er: „Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen!“
An diesem Abend suchen wir nicht nur eine Verbindung der Herzen, sondern auch die Verbindung zweier Kunstformen. Gemeinsam mit der Fotografin Orestia Kapidani verschmelzen wir Bild und Musik zu gemeinsamen Kompositionen – fein, intim und voll persönlichem Ausdruck.
Solist ist Ausnahmetalent Robert Neumann, der bereits im Alter von acht Jahren mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart debütierte.

VOICE OF HOPE

Fr/Sa 10./11. Mai 2019, 20 Uhr

  • Pumeza Matshikiza

  • Johannes Klumpp

Henry Purcell „When I am laid in earth“ Arie aus „Dido und Aeneas“
Henry Purcell Suite aus „Ein Sommernachtstraum“
Christoph Willibald Gluck „Che Fiero Momento“  Arie aus „Orfeo ed Euridice“
Wolfgang Amadeus Mozart „Deh Vieni, Non Tardar“ Arie aus „Le nozze di Figaro“
Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento D-Dur KV 136
George Gershwin „Summertime“ Arie aus “Porgy and Bess”
Jimi Hendrix / Daniel Schnyder „Purple Haze“ Variationen und Parafrasen für Orchester
Abdullah Ibrahim / Daniel Schnyder „Blanton“ und „Ishmael“ aus der „African Symphony“
African Traditionals / Arr. Iain Farrington Malaika (My Angel), Click Song, Lakutshon’ilanga, Pata Pata

Pumeza Matshikiza Sopran
Johannes Klumpp Leitung

WORKSHOP-PROBENBESUCH
Mi 08. Mai 2019, 16.30 Uhr im ChorForum Essen


Tickethotline: 0201 / 81 22 200


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Eine Stimme der Hoffnung: Die südafrikanische Ausnahmesopranistin Pumeza Matshikiza nimmt uns mit auf eine Reise um die ganze Welt. Wir starten noch in heimatlichen Gefilden – mit Mozart, Gluck und Purcell –, danach beginnt eine Entdeckungstour über mehrere Kontinente. Ein aufregender Mix aus amerikanischen und afrikanischen Einflüssen, aus Moderne und Tradition: von Gershwins „Summertime“ bis zu Jimi Hendrix, von der Jazzikone Abdullah Ibrahim bis zum legendären „Click Song“, den Miriam Makeba weltbekannt machte.
Lassen Sie sich von einer Künstlerin mitreißen, die mit ihrem einzigartigen Timbre Welten verbindet und Neues erschafft. Pumeza Matshikiza gilt als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ (Independent). Als Exklusivkünstlerin von Decca Classics veröffentlichte sie 2014 ihr Debütalbum „Voice of Hope“, ihr zweites Album „Arias“ folgte im Mai 2016.