Konzerte Zollverein & Philharmonie

Zeche Zollverein, Halle 5

Philharmonie, Alfried Krupp Saal

Tickets Einheitspreis / erm.: 33,00 / 16,00 €

MUSIKALISCHE BEGEGNUNGEN

Philharmonie Essen und Zeche Zollverein – zwei Spielstätten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die beim Folkwang Kammerorchester Essen eine wunderbare Einheit bilden. Mit der Philharmonie hat sich das FKO in der vergangenen Spielzeit eine neue regelmäßige Spielstätte als weitere Heimat neben der Villa Hügel eröffnet, ein großer Konzertsaal mit umwerfender Akustik. Hier setzt Chefdirigent Johannes Klumpp große Klassik und Romantik aufs Programm: Im November startet die Reihe mit Mozart, Tschaikowski und Borodin, im Mai ist Mozarts Requiem zu hören, zusammen mit zwei unter die Haut gehenden “Klassikern des 20. Jahrhunderts.“

Weltkulturerbe Zeche Zollverein als langjähriger FKO-Spielort ist in dieser Saison Bühne für eine außergewöhnliche Zusammenkunft: Kammerorchester und Kabarettduo. Gemeinsam mit Timm Beckmann und Markus Griess begeben wir uns auf eine äußerst unterhaltsame Reise durch die Welt der Musik.

FKO62W-Foerderer-Zeche-Philharmonie

ROMANTIK KLASSISCH

So 30. Mai 2021, 17 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Alexander Borodin „Nocturne“ aus dem Quartett Nr. 2 D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier Nr. 12 A-Dur KV 414
Peter Iljitsch Tschaikowski Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48

Marie Sophie Hauzel Klavier | Johannes Klumpp Leitung

TICKETS 0201 / 23 00 34


 

Im ersten Philharmonie-Konzert der Saison trifft Mozart auf zwei russische Romantiker. Zum Auftakt der dritte Satz aus Alexander Borodins zweitem Streichquartett. Die Nocturne ist eine kleine kammermusikalische Perle mit schmachtenden Melodiebögen und zauberhafter Atmosphäre. Dazu passt Tschaikowski mit seiner schwelgerischen Serenade für Streichorchester, einem Werk von ebenfalls unvergänglicher Schönheit. Der große Mozart-Verehrer spielt darin direkt auf sein großes Vorbild an und verknüpft es mit dem großen romantischen Gestus und einem seiner berühmtesten Walzer.
Im Zentrum des Programms steht Mozarts zwölftes Klavierkonzert, eines der drei, mit denen sich der 27-Jährige als Klavierkomponist und -virtuose in Wien vorstellte. Die drei Schwesterwerke zeigen Mozart auch als klugen Marketingstrategen: Sie bedienen gleichzeitig den verbreiteten Musikgeschmack seines Laienpublikums und den hohen Anspruch von Kennern. Das Konzert Nr. 12 zählt zu Mozarts beliebtesten Werken und vereint Virtuosität mit beseelt-gesanglichen Klangfarben.

Die junge Pianistin Marie Sophie Hauzel wurde mit 15 Jahren als jüngste Vollstudentin am Salzburger Mozarteum aufgenommen und spielte, genau wie Mozart, bereits als Kind auf internationalen Konzertbühnen. Die Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund  und Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe debütiert beim Folkwang Kammerorchester Essen.

WAS SOLL DIE TERZ …?

Sa 06. März 2021, 20 Uhr
Zeche Zollverein, Halle 5

Eine musikalische Reise von Mozart bis zu den Dire Straits, von zu Andreas Bourani und von Beethoven zu U2 – großartige Unterhaltung garantiert!

BeckmannGriess Musikkabarettisten | Johannes Klumpp Leitung

TICKETS 0201 / 23 00 34 


Anfang März ist das FKO zurück auf Zeche Zollverein. Im Gepäck haben wir die beiden Musikkabarettisten Timm Beckmann und Markus Griess mit ihrer berechtigten Frage: „Was soll die Terz …?“ Auf der Suche nach Antworten wühlen wir uns gemeinsam durch die Musikgeschichte. Die Reise geht von Mozart bis zu den Dire Straits, von Tschaikowsky zu Andreas Bourani und von Beethoven zu U2 – die irische Rockband, nicht die U-Bahn-Linie. Und das alles zum Mitmachen: Das Publikum kann sich durch Filmmusiken quizzen und sich ein Schlaflied singen. Die vielseitigsten musikalischen Darbietungen garniert das Kabarettduo Beckmann/Griess mit historischen Hintergründen, wichtigen Erkenntnissen über die Zusammenhänge von großer Oper und Werbefernsehen und Flirt-Tipps eines Pianisten. Mit Klavier, E-Gitarre und Kammerorchester auf der einen und Witz und Wortakrobatik auf der anderen Seite wird dieser Abend zu einem wilden Hummelflug durch Stile und Genres, Abwegiges und völlig Schräges. Der Zuhörer erfährt dabei so einiges über das Who-is-Who der musikalischen Vergangenheit, während die beiden den Staub von der Klassik swiffern und beim Rock mit voller Absicht den Roll fallen lassen.

Egal ob Musikliebhaber oder Schiefsinger, Dichter oder Denker, begeisterter Teilnehmer oder In-der-letzten-Reihe-Sitzer – wer sich einfindet zu „Was soll die Terz …?“, den erwartet großartige Unterhaltung!

REQUIEM

Termin verschoben
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal

Witold Lutosławski „Musique funèbre“ für Streichorchester
Krzysztof Penderecki „Agnus dei“ aus „Polnisches Requiem“
Wolfgang Amadeus Mozart Requiem d-Moll KV 626

Lavinia Dames Sopran | Esther Valentin Alt | Taejun Sun Tenor | Sebastian Seitz Bass | Junger Chor NRW | Johannes Klumpp Leitung| Christiane Zywietz-Godland & Hermann Godland Einstudierung Chor

TICKETS 0201 / 23 00 34


 

Meisterwerk, Mythos, Musikrätsel: Um kaum ein Werk ranken sich so viele Legenden wie um Mozarts Requiem. Viele Fragezeichen stehen über der Partitur, die Mozart zwar detailgenau im Kopf hatte, aber starb, bevor er seine Komposition vollständig niederschreiben konnte. Sein Requiem steckt voller Tiefe, trifft mitten ins Herz, und doch ist es auch die Hoffnung auf Trost und ein glücklicheres Leben im Jenseits, die letztlich durch die Musik zu uns dringt. Das Folkwang Kammerorchester Essen und Chefdirigent Johannes Klumpp als führende Mozart-Interpreten erfüllen sich mit der Aufführung von Mozarts Opus ultimum einen lang gehegten Traum.

Gemeinsam mit dem Jungen Chor NRW, Botschafter des Landes NRW auf internationalen Konzertreisen und Gast bei renommierten Festivals, und einem ebenso jungen wie exzellenten Solisten-Ensemble, bringen sie das Requiem auf die Bühne der Philharmonie und kombinieren es mit berührenden Werken des 20. Jahrhunderts.