Konzerte Zollverein & Philharmonie

Zeche Zollverein, Halle 5

Tickets Kategorie A / erm.: 30,00 / 15,00 €

Kategorie B / erm. : 24,00 / 12,00 €

Philharmonie, Alfried Krupp Saal

Tickets Einheitspreis / erm.: 30,00 / 15,00 €

AUF ZU NEUEN ABENTEUERN!

Neue Wege für das Folkwang Kammerorchester Essen: Mit drei besonderen Konzerten schauen wir ganz weit über den Tellerrand. Die Philharmonie Essen wird uns als neue regelmäßige Spielstätte zu einer weiteren Heimat neben der Villa Hügel, gleichzeitig bleibt uns die Zeche Zollverein erhalten – dort feiern wir im November unsere Premiere beim Festival NOW! für Neue Musik. Wir freuen uns auf ein Konzert voller spannender Entdeckungen und mit einer Uraufführung der Essener Komponistin Karin Haußmann. In der Philharmonie können wir, gemeinsam mit unserem Publikum, die umwerfende Akustik und Atmosphäre des großen Konzertsaals genießen. Zwei Mal pro Spielzeit sind wir hier ab sofort zu Gast und kosten die neuen Möglichkeiten voll aus: Im Juni widmen wir uns dem Beethoven-Jubiläumsjahr und stellen mit einem Beethoven-Klavierkonzert und einem Mozart-Streichquintett die zwei großen Klassiker gegenüber. Zuvor dreht sich im Februar alles um Liebe, Natur und Klangpracht mit Werken von Wagner und Dvorák.

FKO62W-Foerderer-Zeche-Philharmonie

FESTIVAL NOW!

Fr 01. November 2019, 20 Uhr Zeche Zollverein Halle 5

György Ligeti „Ramifications” für Streichorchester
Witold Lutosławski „Musique funèbre”
Luciano Berio „Notturno” für Streichorchester
Karin Haußmann Violinkonzert (Uraufführung)

Liza Ferschtman Violine | Johannes Klumpp Leitung


TICKETS 0201 / 81 22 200


 

Premiere für das Folkwang Kammerorchester Essen: Erstmals sind wir beim renommierten Festival für Neue Musik NOW! zu Gast. Eigentlich ein längst überfälliges Ereignis, ist doch das Festival wie wir eng verbunden mit dem Folkwang-Gedanken. Zu unserem Auftakt spielen wir vor der einmaligen Kulisse der Zeche Zollverein Klassiker der Moderne und ganz neue Musik. Drei Werke für Streichorchester stammen von György Ligeti, Witold Lutosławski und Luciano Berio. Während Ligeti in „Ramifications“ („Verästelungen“) mit Klangverschiebungen spielt, setzt Lutosławski mit seiner „Musique funèbre“ seinem geschätzten Kollegen Béla Bartók ein musikalisches Denkmal. Berio erzeugt in seinem „Notturno“ geheimnisvolle Klangflächen.

Die Essener Komponistin und ehemalige Folkwang-Dozentin Karin Haußmann steuert als Auftragskomposition des NOW!-Festivals ein Violinkonzert bei, das wir in unserem Konzert mit der niederländischen Ausnahmegeigerin Liza Ferschtman uraufführen werden.

IDYLL

Fr 14. Februar 2020, 20 Uhr
Philharmonie Essen Alfried Krupp Saal

Richard Wagner Siegfried-Idyll E-Dur
Richard Wagner 5 Gedichte für eine Frauenstimme „Wesendonck-Lieder“
Antonín Dvorák Serenade für Streicher E-Dur op. 22

Deirdre Angenent Sopran | Johannes Klumpp Leitung

TICKETS 0201 / 81 22 200


Zwei Liebeserklärungen und ein Lieblingsstück – ein romantisches Herzensprogramm des Folkwang Kammerorchesters Essen zum Valentinstag erwartet Sie in unserem ersten Philharmonie-Konzert der Saison: Mit dem Siegfried-Idyll machte Richard Wagner seiner Frau Cosima zu deren Geburtstag eine echte Liebeserklärung. Nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Siegfried verarbeitet Wagner hier Motive aus dem gleichnamigen dritten Teil seines „Rings“ zu einem zarten kammermusikalischen Kleinod. Vor seiner Ehe mit Cosima hatte Wagner eine Affäre mit der Kaufmannsgattin Mathilde Wesendonck und vertonte – ebenfalls als Zeichen seiner Zuneigung – fünf ihrer Gedichte für Klavier und Frauenstimme.

In unserem Konzert werden sie gesungen von der vielfach ausgezeichneten niederländischen Mezzosopranistin Deirdre Angenent, die sich auf dem Wagnerschen Terrain bestens auskennt: Die ehemalige Stipendiatin der Wagner-Gesellschaft der Niederlande spielte in den vergangenen Jahren unter anderem in Wagners „Tannhäuser“ und 2018 in Essen als Sieglinde in der „Walküre“ am Aalto-Theater.

Dvorák Streicherserenade E-Dur schließlich zählt zu den absoluten Lieblingsstücken in unserem Repertoire. Mit ihren fünf Sätzen voller gefühlvoller Melodielinien, böhmischer Volkstänze und inniger Wärme hat sie seit ihrer Uraufführung 1876 nichts von ihrer Strahlkraft verloren.

MOZART UND BEETHOVEN –EINE BEGEGNUNG

Sa 06. Juni 2020, 20 Uhr
Philharmonie Essen Alfried Krupp Saal

Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier Nr. 2 B-Dur op. 19
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett g-Moll KV 516 (Orchesterfassung)

Sophie Pacini Klavier | Johannes Klumpp Leitung

TICKETS 0201 / 81 22 200


 

Es war ein legendäres Gipfeltreffen – oder doch nicht? Im Jahr 1787 reiste der junge Beethoven nach Wien, um bei dem berühmten Komponisten und Virtuosen Wolfgang Amadeus Mozart Unterricht zu nehmen. Die Frage, ob es zu dieser historischen Begegnung wirklich kam oder nicht, beschäftigte Generationen von Forschern und Biografen. Im Beethoven-Jahr spüren wir dieser Situation nach und widmen uns zwei Stücken, die eng mit diesem Zeitraum verknüpft sind: In Beethovens zweitem Klavierkonzert, mit dem er sich gedanklich bereits 1787 beschäftigte, klingt anfangs seine intensive Auseinandersetzung mit Mozarts Werk an. Wenige Jahre später brillierte Beethoven, wie Mozart, in der Uraufführung als komponierender Virtuose. Und falls die Meister sich in Wien getroffen haben sollten, hatte Mozart zu dieser Zeit gewiss schon sein Streichquintett g-Moll im Kopf, das er im Mai des Jahres beendete. Ein intensives Werk in Mozarts „Todestonart“; bittersüße Melancholie, garniert mit schwebender Leichtigkeit.

Sophie Pacini wurde für ihre Einspielung von Klavierwerken Beethovens und Liszts mit dem renommierten ICMA geehrt und ist außerdem Preisträgerin u. a. des ECHO-Klassik. Für ihre technische Brillanz und gefühlvollen Interpretationen wird sie von Publikum wie Kritikern gleichermaßen geschätzt.