Barock-Konzerte

Tickets

Kategorie A / erm.  30,00 / 15,00 €
Kategorie B / erm.  24,00 / 12,00 €
Hörplätze / erm.  18,00 /   9,00 €

ALTE MUSIK

Weit über Bach, Händel und Vivaldi hinaus begeben wir uns mit unserer Barock-Reihe mitten hinein in die Welt der Alten Musik. Wir entdecken auch ungehobene Schätze und weniger bekannte Komponisten, sind zu Gast an Königshöfen und in prunkvollen Tanzsälen, lauschen der prächtigen Kirchenmusik und spüren dem ganz speziellen Charme der barocken Opern nach. Natürlich kommen dabei die Welthits des Barock nicht zu kurz. In dieser Spielzeit widmen wir uns Werken wie Händels Wassermusik und Bachs Violinkonzerten, dazu Musik von Telemann, Fasch, Purcell, Corelli und weiteren Meistern der Zeit.
An der Seite des Folkwang Kammerorchesters Essen ist dabei – neben Gästen wie Maurice Steger im zweiten Barock-Konzert dieser Saison – Gottfried von der Goltz als musikalischer Impulsgeber und Erster Gastdirigent. Seine unbestrittene Fachkenntnis und jahrelange Erfahrung als Barock-Spezialist und Kapellmeister zahlreicher Ensembles eröffnet unserem Orchester eine tiefgründige Beschäftigung mit der Alten Musik. Historisch geschult und mit fundierter stilistischer Ausbildung begegnen wir auf unseren Instrumenten von heute der jahrhundertealten Musik.

SOLO!

Fr/Sa 16./17. November 2018, 20 Uhr

  • Folkwang Kammerorchester Essen

Georg Philipp Telemann Ouverture des nations anciens et modernes, TWV 55:G4
Johann Sebastian Bach Konzert für Violine Nr. 1 a-Moll BWV 1041
Georg Johann Pisendel Sonata a 4 c-Moll
Georg Johann Pisendel Fantasie “Imitation des caractères
de la danse”
Johann Friedrich Fasch Sonata a 4 d-Moll
Johann Sebastian Bach Konzert für Violine Nr. 2 E-Dur BWV 1042

Folkwang Kammerorchester Essen Solisten & Leitung

WORKSHOP-PROBENBESUCH
Mi 14. November 2018, 16.30 Uhr im ChorForum Essen


Tickethotline: 0201 / 81 22 200


Wie klingen die Schweden der alten Zeiten, wie die modernen? Georg Philipp Telemann beantwortet diese Frage auf humorvolle Art in seiner Ouverture des nations anciens et modernes und nimmt darin auch noch die Dänen und die Deutschen aufs Korn – drei Nationen, die ihm als Musikdirektor der Seefahrerstadt Hamburg bestens bekannt sind. Als junger Jurastudent gründet Telemann in Leipzig ein Collegium musicum, das bei seinen regelmäßigen Konzerten bald ein großes Publikum findet. Das Ensemble bringt einige große Musiker hervor, darunter den barocken Geigenstar Georg Johann Pisendel. Ab 1729 wird es von Johann Sebastian Bach geleitet, der für seine zahlreichen musikalischen Pflichten in der Stadt ein gutes Orchester benötigt und fortan mit dem Collegium musicum seine Werke aufführt, darunter auch die Violinkonzerte, die sich heute großer Berühmtheit erfreuen!
Ohne Dirigenten spielt das Folkwang Kammerorchester Essen in diesem ersten Konzertprogramm der Barock-Reihe. Stattdessen übernehmen – genau wie zur Barockzeit – verschiedene Mitglieder vom Notenpult aus die Leitung und die Solopartien. Ein energiegeladenes Experiment, das neue Perspektiven erschließt: für das Orchester und für das Publikum.

HÄNDEL IS(S)T – MUSIK VON UND FÜR DEN MEISTER

Fr/Sa 15./16. März 2019, 20 Uhr

  • Maurice Steger

Sir Nicolas le Strange / Robert Johnson A Jacobean Masque
Georg Friedrich Händel Concerto für Blockflöte, Streicher und b. c. F-Dur nach der Sonate HWV 369
Henry Purcell Suite from King Arthur
Arcangelo Corelli Concerto für Flöte A-Dur op. 5 Nr. 11
Georg Friedrich Händel Passacaille aus Sonata per orchestra G-Dur HWV 399
Francesco Geminiani Concerto für 2 Violinen, Streicher & b. c. d-Moll op. 5 Nr. 12 „La Follia“

Maurice Steger Blockflöte & Leitung


Tickethotline: 0201 / 81 22 200


Wussten Sie, dass Georg Friedrich Händel unglaublich lange Konzertpausen einberufen hat, wenn er in London seine eigenen Opern dirigierte? Oft hieß es im Queens Theatre nach dem ersten Akt: Unterbrechung der Oper, Pause 2,5 Stunden. Der Grund war allen klar: Maestro Händel musste essen. Wir wissen, dass er manchmal gar ein ganzes Spanferkel während der Pause bestellt hat, um eben richtig satt und gut weiter zu musizieren. Im Theater hat sich in dieser Zeit eine Eigendynamik entwickelt, es entstanden Events mit Konzerten, um die Menschen im Publikum bei Laune zu halten. Meist waren es die hervorragenden Musiker des Orchesters, welche hier ihre eigenen Werke vorstellten, dazwischen musste auch Händel gespielt werden, aber es war vor allem ein sinnlich angehauchtes Fest.
Maestro Direktor brachte Geminiani, Sammartini und viele Sänger in sein Orchester und alle stellten ihre Werke vor. Eine internationale Pausenmusik… Als “Paganini der Blockflöte” wird Maurice Steger von der Neuen Zürcher Zeitung bezeichnet, während The Independent ihn als “the world’s leading recorder virtuoso” feiert. Mit seiner weltweiten Konzerttätigkeit sowie zahlreichen, mit renommierten Preisen ausgezeichneten CD-Einspielungen konnte er sich als herausragender Solist auf dem Gebiet der Alten Musik etablieren.

WASSERMUSIK

Fr/Sa 24./25. Mai 2019, 20 Uhr

  • Gottfried von der Goltz

Georg Philipp Telemann Hamburger Ebb’ und Fluth (Wassermusik) TWV 55:C3
Antonio Vivaldi Concerto op. 8 Nr. 5 Es-Dur RV 253 “La tempesta di Mare“
Georg Philipp Telemann Konzert für 2 Hörner C-Dur
Georg Friedrich Händel Suite Nr. 1 F-Dur „Wassermusik“

Gottfried von der Goltz Violine & Leitung


Tickethotline: 0201 / 81 22 200


Abendstimmung auf der Themse: Der Fluss ist voll mit Booten, halb London will dabei sein, wenn Georg Friedrich Händel auf dem Wasser seine neueste Musik aufführt. 50 Musiker sitzen in einem Schiff, der englische König in einem anderen, drum herum das Volk in Jollen und Kähnen – und alle lauschen den quirligen, eleganten oder ganz ruhig dahingleitenden Klängen, die den Sommerabend erfüllen. Mit seiner Wassermusik erobert der Komponist aus Halle endgültig die Herzen der Engländer.
Eine Wassermusik der ganz anderen Art entwirft Georg Philipp Telemann in Hamburg für die Hafenbeamten: Ebbe und Flut vertont er in seiner Komposition, dazwischen präsentieren sich verschiedene Meeresgötter, die hinter Hamburg über das Schicksal der gehandelten Waren bestimmen. Weniger friedlich dagegen die Szene, die Antonio Vivaldi wohl im Kopf hat, als er sein Violinkonzert La tempesta di Mare schreibt: Lautmalerisch tobt der titelgebende Meeressturm durch die Sätze, Donner grollt, Blitze zucken und die Gischt schäumt auf.

Die virtuose Solopartie an der Violine übernimmt der Erste Gast-dirigent des Folkwang Kammerorchesters Essen, Gottfried von der Goltz, Barockgeiger und – spezialist sowie Künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters.