Konzerte Mozart

Villa Hügel, Essen

Kategorie A / erm.  30,00 / 15,00 €
Kategorie B / erm. 
24,00 / 12,00 €
Hörplätze / erm.  18,00 /   9,00 €

MOZART IM MITTELPUNKT

Vom genialen Wunderkind zum reifen Komponisten folgen wir Wolfgang Amadeus Mozart in unserer Reihe durch sein Leben und Werk. Erste Gehversuche stellen wir ausgewachsenen Sinfonien gegenüber, erkunden auch weniger bekannte Kompositionen des Meisters und beleuchten Querverbindungen und Einflüsse aus allen Himmelsrichtungen. Dazu zählt im Beethoven-Jahr 2020 natürlich auch sein berühmter Bonner Zeitgenosse, der Mozarts Kunst genau studierte und auf seine Art fortführte.

Für allerlei Aha-Erlebnisse sorgt Chefdirigent Johannes Klumpp: Als ausgewiesener und leidenschaftlicher Mozart-Experte erklärt er in seinen Moderationen die Hintergründe und Zusammenhänge und kennt außerdem so manche unterhaltsame Anekdote aus dem Leben dieses außergewöhnlichen Komponisten. Ein ganz neues Hör-Erlebnis entsteht auch für eingefleischte Mozart-Fans noch, wenn Johannes Klumpp die Aufmerksamkeit auch auf kleinste Details lenkt, ohne dabei das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Das Folkwang Kammerorchester Essen hat in den vergangenen Jahren seine Expertise für Mozart beständig ausgebaut und gefestigt und zählt mit seinem lebendig-frischen, frechen und liebevollen Spiel zu den führenden Interpreten auf diesem Gebiet. In der Saison 2018/2019 veröffentlichte das Orchester unter Leitung von Johannes Klumpp beim renommierten Label GENUIN classics Mozarts Hornkonzerte (gemeinsam mit dem Hornisten Christoph Eß) und vier seiner Sinfonien, darunter die „Große g-Moll“.

 FKO62W-Foerderer-Mozart

ALPHA & OMEGA

Fr/Sa 20./21. Sept. 2019, 20 Uhr
So 22. September 2019, 11 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“

Magdalena Hoffmann Harfe | Zofia Neugebauer Flöte
Johannes Klumpp Leitung


TICKETS 0201 / 81 22 200

Bildschirmfoto 2019-05-30 um 13.02.25

Alpha und Omega, Anfang und Ende von Mozarts sinfonischem Schaffen zum Saisonstart: Auf der einen Seite das achtjährige Wunderkind, das seine erste Sinfonie auf einer Konzertreise in London schreibt und damit ein erstes großes Ausrufezeichen setzt. Auf der anderen Seite der gereifte Komponist, der einen persönlichen Höhepunkt in dieser Gattung erreicht und mit der „Jupiter“-Sinfonie den Schlussstrich zieht. Verbunden sind diese Eckpunkte durch ein einprägsames Thema, das Mozart im zweiten Satz seines Debüts verwendet und 24 Jahre später im Finale der letzten Sinfonie in einer Fuge verarbeitet.

Nicht ganz in der Mitte zwischen Alpha und Omega liegt ein Aufenthalt in Paris. Zu den künstlerischen Ergebnissen der Reise zählt das Konzert für die außergewöhnliche wie reizvolle Besetzung Flöte und Harfe. Mozart schuf diesen Instrumenten ein geistvolles Werk, in dem sie ihre jeweiligen Stärken betonen können: Farbige Figurationen der Harfe treffen auf melodiöse Linien der Flöte, zusammen schwelgen sie sich durch die drei Sätze.

Unsere beiden jungen Solistinnen blicken bereits auf beachtliche Karrieren zurück: Harfenistin Magdalena Hoffmann ist Solo-Harfenistin im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und gewann u. a. zwei Sonderpreise beim Internationalen ARD-Wettbewerb 2016. Zofia Neugebauer war Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und spielt als Solo-Flötistin im Luzerner Sinfonieorchester.

VIRTUOS

Fr/Sa 17./18. Januar 2020, 20 Uhr
So 19. Januar 2020, 11 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Ludwig van Beethoven Rondo für Klavier und Orchester B-Dur WoO 6
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier Nr. 27 B-Dur KV 595
Ludwig van Beethoven „Große Fuge“ op. 133

Rosalía Gómez Lasheras Klavier | Johannes Klumpp Leitung


TICKETS 0201 / 81 22 200

Bildschirmfoto 2019-05-30 um 13.02.25

Zwei Komponisten, zwei Fugen, zwei Klavierkonzerte: Zum Auftakt des Beethoven-Jahrs 2020 treffen bei uns die Universen von Mozart und Beethoven mit Höhepunkten und wegweisenden Kompositionen aufeinander. Den Rahmen dieses Konzerts bilden Beethovens Große und Mozarts c-Moll-Fuge: Zwei hochkomplexe Werke, die mit kühnen Wendungen und chromatischen Verwebungen ihre Zeitgenossen herausforderten. Sein Handwerk hierfür hat Beethoven übrigens direkt bei Mozart gelernt, dessen c-Moll-Fuge er zu Studienzwecken abschrieb. Der Einfluss Mozarts ist auch in Beethovens Rondo WoO 6 hörbar: Es entstand als erste Fassung für den Schlusssatz seines ersten Klavierkonzerts B-Dur (das heute als Nr. 2 bekannt ist); im Verlauf des langen Kompositionsprozesses tauschte Beethoven es aber aus. Mozart und Beethoven schrieben ihre Klavierkonzerte für den Eigengebrauch als Tastenvirtuosen. In dieser Rolle trat Mozart letztmalig wenige Monate vor seinem Tod auf: Mit seinem letzten Klavierkonzert Nr. 27, das als sein reifstes gilt – ebenfalls in B-Dur.

Solistin ist die spanische Pianistin Rosalía Gómez Lasheras, die, nach mehreren Preisen bei Wettbewerben in ihrem Heimatland, eine erfolgreiche internationale Karriere begonnen hat.

KRONE DER KOMPOSITION

EssenFr/Sa 20./21. März 2020, 20 Uhr
So 22. März 2020, 11 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 10 G-Dur KV 74
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Oboe C-Dur KV 314
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett d-Moll KV 421 (Orchesterfassung)

Juri Vallentin Oboe | Johannes Klumpp Leitung


TICKETS 0201 / 81 22 200

Bildschirmfoto 2019-05-30 um 13.02.35

Welch ein Glück muss es für Mozart gewesen sein, als Joseph Haydn ihn für seine Streichquartette lobte! Mit einem sechsteiligen Zyklus setzte Mozart seinem Freund und Idol ein Denkmal und zeigte zugleich, wie kunstvoll er selbst sich in der von Haydn geprägten Gattung bewegen konnte. Das enorm ausdrucksstarke zweite „Haydn-Quartett“ in d-Moll schließt die Mozart-Reihe der Spielzeit 2019/20 ab. Dazu kombinieren wir eine frühe Sinfonie und Mozarts Oboenkonzert C-Dur: Ein anmutiges Werk voller lyrischer Melodien für das Soloinstrument, das sich hier von seiner schönsten Seite zeigen kann. Der Widmungsträger Friedrich Ramm, ein Mannheimer Oboist, war laut Mozarts Auskunft „närrisch vor Freude“ über das Konzert und machte es innerhalb kürzester Zeit zu seinem Paradestück.

Zu Gast ist der mehrfach preisgekrönte Oboist Juri Vallentin, Gewinner des begehrten Hauptpreises und Publikumspreises beim Deutschen Musikwettbewerb 2017. Im Herbst 2018 begeisterte er mit seinem CD-Debüt