Barock-Konzerte

Hier finden Sie alle Informationen zu den Barock-Konzerten I, II und III

3 Konzert-Blöcke am Freitag und Samstag, 20.00 Uhr, Villa Hügel Essen

Alle Konzerte mit Einführung „Musiker im Gespräch“ um 19.30 Uhr

Einzeltickets:
Kategorie A – 30,00 € / 15,00 € (erm.)
Kategorie B – 24,00 € / 12,00 € (erm.)
Kategorie C – 21,00 € / 9,00 € (erm.)

Barock I

DIE VIER JAHRESZEITEN

Freitag, 10. November 2017, 20 Uhr, Villa Hügel
Samstag, 11. November 2017, 20 Uhr, Villa Hügel

  • Gottfried von der Goltz

Antonio Vivaldi
Sinfonia A-Dur RV 158
Le quattro stagioni, op. 8 No. 1:
La primavera E-Dur RV 269
Sinfonia h-Moll “Al Santo Sepolcro” RV 169
Le quattro stagioni, op. 8 No. 2:
L’estate g-Moll RV 315
Sinfonia C-Dur “La senna festeggiante” RV 693
Le quattro stagioni, op. 8 No. 3:
L’autunno F-Dur RV 293
Sinfonia zum zweiten Teil “La senna festeggiante” RV 693
Le quattro stagioni, op. 8 No. 4:
L’inverno f-Moll RV 297

Solisten aus dem Orchester
Gottfried von der Goltz Leitung

Sanfte Winde, brausende Stürme, jubilierende Vogelstimmen oder aufgeregtes Hundegebell – mit seinen Vier Jahreszeiten verwandelte Antonio Vivaldi eindrucksvoll die unterschiedlichsten Stimmungen und Naturereignisse in weltberühmte Barockmusik. Seine Darstellungen von Jagd und Bauerntanz, lähmender Hitze und klirrender Kälte kennen schon Grundschulkinder und die vier anspruchsvollen Violinkonzerte zählen zur Standardliteratur im Geigenstudium. Zur Eröffnung unserer Barock-Reihe übernehmen Mitglieder des Folkwang Kammerorchesters Essen die Soli. Der Erste Gastdirigent Gottfried von der Goltz stellt rund um die Jahreszeiten ein äußerst vielseitiges Vivaldi-Programm zusammen. Einen Gegenpol zum bunten Treiben in der Natur bildet etwa die Karfreitagssinfonia Al Santo Sepolcro, während Vivaldi in La senna festeggiante dem  französischen Monarchen mit einer szenischen Wassermusik auf der Seine huldigt.

Barock II

HAUS DES TEUFELS

Freitag, 02. Februar 2018, 20 Uhr, Villa Hügel
Samstag, 03. Februar 2018, 20 Uhr, Villa Hügel

  • Gottfried von der Goltz

  • Moritz Benjamin Kolb

Luigi Boccherini
Sinfonie d-Moll op. 12, Nr. 4, G. 506 “La Casa del diavolo”
Konzert für Violoncello Nr. 6 D-Dur G. 479
Christoph Willibald Gluck
Don Juan ou le festin de pierre
Luigi Boccherini
Sinfonia c-Moll op. 41, G. 519

Moritz Benjamin Kolb Violoncello
Gottfried von der Goltz
Leitung

 

Die Figur des Frauenhelden Don Juan regt seit jeher die Fantasie von Literaten und Komponisten an – Mozarts Don Giovanni ist da nur ein Beispiel. Schon 16 Jahre vor Mozart feierte Christoph Willibald Gluck mit seinem Ballett Don Juan ou le festin de pierre einen riesigen Premierenerfolg in Wien. Im Orchester spielte ein junger italienischer Cellist: Luigi Boccherini. Der ist zehn Jahre später ein berühmter Virtuose und Komponist, angestellt beim spanischen Infanten Don Luis. Dort greift er das altbekannte Thema auf und schreibt – nach Glucks Vorlage, sogar direkt zitierend – eine Sinfonie, in deren letztem Satz er den Untergang und Höllensturz Don Juans lautmalerisch schildert. Höchste Zeit, diesem „Teufelscellisten“ und seinem Vorbild einen Abend zu widmen! Unter Leitung unseres Ersten Gastdirigenten Gottfried von der Goltz erleben Sie das Folkwang Kammerorchester Essen – mit seinem Solo-Cellisten Moritz Benjamin Kolb in Boccherinis Cello-Konzert D-Dur.

Barock III

DIE WELT DER SÖHNE

Freitag, 27. April 2018, 20 Uhr, Villa Hügel
Samstag, 28. April 2018, 20 Uhr, Villa Hügel

  • Elya Levin

  • Gottfried von der Goltz

Carl Philipp Emanuel Bach
Hamburger Sinfonie B-Dur Wq. 182/2, H. 658
Flötenkonzert d-Moll H. 484.1

Johann Christian Bach Sinfonie g-Moll op. 6,6
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52

Elya Levin Flöte
Gottfried von der Goltz Leitung

DMR_Signet_4c..

DMW_Logo

„Er ist der Vater, wir sind die Bubn“, soll Wolfgang Amadeus Mozart über Carl Philipp Emanuel Bach gesagt haben. Denn nicht Johann Sebastian, sondern seine Söhne waren es, die die musikalisch aufregende Zeit an der Schwelle zwischen Barock und Klassik maßgeblich beeinflussten. Sie stürmten und drängten in neue Tonsprachen und Musikstile: „Galant“ wurde nun komponiert und „empfindsam“, weg von der barocken Strenge, hin zu mehr Leichtigkeit und Gefühl. Besonders nachhaltig prägten der zweitälteste Bach-Sohn Carl Philipp Emanuel und der jüngste, Johann Christian, ihre Zeitgenossen. Sie interpretierten diese neue, freie Art zu komponieren auf unterschiedliche Weise und inspirierten unter anderem Joseph Haydn in Wien, der ihre Arbeit weiter entwickelte. Die Söhne des großen Barock-Meisters Bach und ihre Fortführung in der Klassik – mit dieser kleinen Zeitreise beschließen wir unsere Barock-Reihe.